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Frischer Wind für Merseburg - Zukunft gestalten, statt nur verwalten
Stellv. Vorsitzender der SPD - Merseburg Stadtrat der Stadt Merseburg Vorsitzender des Bildungsausschusses Mitglied des Finanzausschusses
Liebe Bürgerinnen und Bürger der Stadt Merseburg, In einer Gemeinde/Stadt sollte und darf es nicht um parteipolitisches Taktieren oder die "große" Politik gehen. Es kommt ausschließlich darauf an, Kommunalpolitik im Stadtrat mit dem Bürger und im Sinne des Bürgers gemeinsam zu gestalten. Es geht um nicht weniger, als um die Zukunft unserer Stadt Merseburg. Damit Sie sich ein besseres Bild von ihrem neuen SPD-Stadtrat machen können, möchte ich nun einiges sagen: zu meiner Person, zu meinen Beweggründen als noch relativ junger Mensch für die Kandidatur, aber auch über meine langjährigen kommunalpolitischen Erfahrungen und meine Vorschläge für ein besseres Zukunftskonzept unserer Kreisstadt Merseburg:
Nun zunächst zu meiner Person: Ich bin 30Jahre alt, habe 1999 mein Abitur in Bad Lobenstein (Thüringen) abgelegt, leistete von 1999-2000 meinen Grundwehrdienst bei der Bundeswehr und studiere seit 2001 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena die Fächer Geschichte und Sozialkunde auf Lehramt für Gymnasien. Ebenfalls seit 2001 arbeite ich neben meinem Studium als Angestellter am Empfang verschiedener Investmentbanken und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und finanziere so mein Studium fast vollständig selbst. Auch wenn diese Doppelbelastung nicht immer einfach für mich ist, so bin ich dennoch froh darüber bereits vollständige Kenntnis darüber zu haben, wie schwer es heutzutage ist, seinen Lebensunterhalt zu verdienen und mit dem Geld, was man hat über den Monat zu kommen und seine Familie ernähren zu können. Nun zu meinen gesellschaftspolitischen Aktivitäten und langjährigen kommunalpolitischen Erfahrungen: Politisch und gesellschaftlich interessiert war ich bereits seit meiner Kindheit. So dass ich bereits in meiner Schulzeit als Klassen- und Schulsprecher Verantwortung getragen habe. Deshalb kandidierte ich schon 18jährig für den Stadtrat meiner Heimatstadt Lehesten/Thür.W. und wurde dank dem großem Vertrauensvorschuss meiner Lehestener Bürger 1999 in den Stadtrat meiner Heimatstadt gewählt, in dem ich bis zu meinem Umzug nach Merseburg über neun Jahre tätig gewesen bin. Da es selten ist, dass sich junge Menschen politisch und gesellschaftlich engagieren, setzte auch meine eigene SPD-Fraktion und die Mitglieder meines Stadtrates großes Vertrauen in mich, so dass ich ebenfalls neun Jahre als Fraktionsvorsitzender meiner Fraktion und Vorsitzender des städtischen Ausschusses für Jugend/Soziales/Kultur/Bildung weitere kommunalpolitische Verantwortung getragen habe. Darüber hinaus habe ich auch maßgeblich an der Ausarbeitung des jährlichen städtischen Haushalts als Mitglied des Haupt- und Finanzausschusses mitgwirkt. Die oberste Maxime ist daher für mich, mit dem Steuergeld der Bürger so sorgfältig umzugehen, als sei es mein eigenes. Steuergeldverschwendung zu verhindern und das Geld so zu verteilen, dass Arbeitsplätze entstehen, Kultur und Vereine unterstützt werden und massiv in Bildungseinrichtungen zu investieren, die für die Bürger bezahlbar sind. Darüber hinaus war ich von 2004-2008 Mitglied des Kreistags des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt, Mitglied im dortigen Kultur- und Bildungsausschuss, des Jugendhilfeausschusses und des Finanzauschusses. Seit Sommer 2008 wohne ich hier in Merseburg und es ist für mich eine großartige Herausforderung meines Lebens neue Menschen und eine neue Umgebung kennenzulernen. Probleme oder Sorgen der Menschen in meinem Bekannten- und Freundeskreis sind mir schon immer wichtig gewesen und ich nehme gern Anteil daran und unterstütze sie mit Rat und Tat. Ich bin ein aufgeschlossener, junger, innovativer und wissbegieriger Mensch, der sich darüber hianus auch sehr für seine städtische Umgebung, deren Bürger und ihrer Nöte interessiert. Eine Gesellschaft kann nur funktionieren, in dem sich Menschen gegenseitig unterstützen und Enscheidungen in einer Kommune auch in ihrem Sinne getroffen werden. Dafür setze ich mich ein! In der Kommunalwahl am 07.06.2009 haben Sie mich in den Stadtrat der Stadt Merseburg gewählt. Für das mir entgegengebrachte Vertrauen möchte ich mich bei den Bürgerinnen und Bürgern hiermit herzlich bedanken und werde in den nächsten 5 Jahren alles dafür tun, um dem gerecht zu werden. Am 02.07.2009 wurde ich durch den Stadtrat der Stadt Merseburg zum neuen Bildungsausschussvorsitzenden bestimmt. Diese Aufgabe erfüllt mich sowohl mit großem Stolz, aber auch mit großem Verantwortungsbewusstsein, mich auch hier stark für die Kinder und ihre Familien in dieser Stadt einsetzen zu können.
Die wichtigsten Fragen, die wir gemeinsam in den nächsten 5Jahren beantworten müssen lauten: Wie schaffen wir es unsere Stadt wirtschaftlich attraktiver für Investoren zu machen, damit mehr Arbeitsplätze entstehen und wir die dramatische Abwanderung unserer Mitbürger, unserer Kinder, unserer Freunde oder Bekannten, die keine Arbeit in unserer Region finden, endlich zu stoppen? HIER MUSS ENDLICH MEHR GETAN WERDEN! Wie schaffen wir es endlich, dass nicht jede Gemeinde oder Stadt für sich arbeitet. Am Beispiel des Tourismus möchte ich Ihnen dies gern kurz erläutern. Die Flutung des Geißeltals bringt für die gesamte Region neue Perspektiven für die Schaffung neuer Arbeitsplätze im Hotel-, Gaststätten- und allgemeinen Tourismusgewerbe. Unsere Region hat viel zu bieten, aber neue Strukturen müssen gemeinsam geschaffen und miteinander vernetzt werden! Merseburg hat von den Sehensürdigkeiten und der historischen Tradition viel zu bieten. Doch auch hier steckt der Bereich der touristischen Vermarktung noch in den Kinderschuhen. Hier muss ebenso viel viel mehr getan werden, wie in der Erstellung eines gemeinsamen touristischen Konzepts unserer Region. Hier gehört Bad Dürrenberg, Schkopau oder Merseburg, ebenso an einen Tisch, wie die Gemeinden im Geißeltal. Hier muss die Kreisstadt Merseburg mehr Profil zeigen als bisher, sich mehr anbieten und evtl auch mehr finanzielle Mittel bereitstellen. Hier muss etwas passieren und zwar schnell. ES GEHT UM VIELE ARBEITSPLÄTZE FÜR DIE ZUKUNFT, ES GEHT UM UNS!!!!!! Um dieses Thema im Stadtrat vorantreiben zu können, brauche ich ihre Unterstützung. Mit ihren Stimmen können wir diese Themen auf die Tagesordnung des Stadtrates setzen und somit einen ständigen öffentlichen Druck erzeugen, solange bis es angeschoben ist. Wie schaffen wir es Familien und Kinder besser zu unterstützen? Auch hier können Sie mit ihrer Wahl ein Zeichen setzen. Deshalb setze ich mich ein für: keine massiven Steigerungen von Elternbeiträgen, eine Beitragsbefreiung für alle Kinder des letzten Vorschuljahres und Gesundes Frühstück und kostenloses Mittagessen für alle Kindergartenkinder und Grundschüler. So werden Familien finanziell entlastet und wir setzen endlich ein Zeichen, dass Bildung nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen darf. Auch die Infrastruktur der Merseburger Schulen und Kindereinrichtungen muss stark verbessert werden. DIES MÜSSEN UNS UNSERE KINDER WERT SEIN! DENN SIE SIND DIE ZUKUNFT. Im Stadtrat werde ich mich besonders für ein kinder- und familienfreundliches Merseburg stark machen. Hierbei kann der Stadtrat allein natürlich nicht all diese Ziele erreichen. Aber wir können endlich anfangen, im Rahmen unserer Möglichkeiten Zeichen zu setzen, dass Kinder und Familien wieder Vorfahrt in unserer Gesellschaft bekommen.
Ihr Stadtrat Daniel Stahnke
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